Jaguar XF Sportbrake
Im kommenden Frühjahr präsentiert Jaguar seinen ersten selbst entwickelten Kombi, den Jaguar XF Sportbrake. Doch schon in den Weihnachtstagen gibt es die edle und sportliche Familienkutsche in der Werbung zu bewundern: Mit einem gelungenen Foto, auf dem der Weihnachtsmann gerade einen Haufen Geschenke in den Kofferraum des XFs verfrachtet. Ob der Wagen wohl so auf ein paar Wunschzetteln etwas älterer Jungs landet?
Für den ersten richtigen Kombi aus dem Hause Jaguar hat der Chefdesigner Ian Callum selbst mitgewirkt. Der Kofferraum bietet mehr als 500 Liter Stauraum und ist damit konkurrenzfähig gegenüber vergleichbaren Kombis wie dem Audi A6 Avant, dem BMW 5er Touring oder dem T-Modell der Mercedes E-Klasse. Die drei Wagen haben in diesem Auto-Segment zusammen einen Marktanteil von beeindruckenden 50 Prozent – von diesem fetten Stück des Kuchens möchte Jaguar künftig auch etwas abhaben. Nicht nur Audi, BMW und Mercedes ist mit dem Jaguar XF Sportbrake ein Konkurrent geboren, auch dem VW Kombi Passat könnte der neue Jaguar den Rang ablaufen.
Ebenfalls orientiert an anderen Kombis ist eine Version des XFs mit Vierradantrieb, rustikaler Beplankung und mehr Bodenfreiheit als gewöhnlich – so munkelt man jedenfalls, nach Gerüchten, die aus der Jaguar-Zentrale aus Coventry stammen. Was sich unter der Motorhaube des XFs befindet, ist dagegen schon sicher: Für sparsame Fahrer gibt es einen frisch entwickelten 2,2 Liter-Vierzylinder-Diesel mit 190 PS, wer auf Sportlichkeit steht, sollte sich für eine der beiden V6-Selbstzünder-Varianten mit 240 oder 275 PS entscheiden. Und wem das immer noch nicht reicht, der bestellt sich den 5 Liter-V8 mit stolzen 385 oder schwindelerregenden 510 PS.
Man kann gespannt sein auf das Frühjahr 2012, wenn Jaguar seine sportliche Familienkutsche endlich mit Haut und Haaren der Öffentlichkeit vorstellen wird. Gleichzeitig hört man von Plänen aus dem Hause Mercedes, ihr T-Modell mit einer sportlicheren Variante zu ergänzen – inklusive schnittiger Karosserie und höherer Leistung. Die Frage, ob man lieber einen Sportwagen oder ein Auto für die ganze Familie will, könnte sich also in naher Zukunft erledigt haben.