Getestet: Der Audi A6 Avant
Audi zeigt mit seinem neuen Modell des A6 Avant, dass es dank des ökologischen Grundgedanken nicht mehr nur um größer, schwerer und schneller, sondern auch um andere Aspekte bei neuen Autos geht. So ist der neue Avant rund 70 Kilogramm leichter als sein Vorgänger, was nicht unerheblich zum Sprit sparen beiträgt. Diese Einsparung konnte dadurch erfolgen, dass die Karosserie nun zu 20 Prozent aus Aluminium besteht und dieses Metall eher zu der leichteren Sorte zählt. Des weiteren wurde ein Start-Stopp-System eingebaut, was dafür sorgt, dass man auf 100 km 0,4 Liter einspart. Dann kommt noch ein weiterer Generator dazu, welcher in den häufigen Schub- und Bremsphasen kinetische Energie in elektrische Energie umwandeln kann und somit weitere 0,2 Liter einspart. Dies klingt nun alles nach wirklich kleinen Beträge, die nicht viel Unterschied machen. Jedoch summieren sich diese ganzen Werte und sorgen dafür, dass der Avant auf 100 Kilometer nur 6,4 Liter benötigt, was ein wirklich richtig guter Wert ist.
Was man bei Audi bereits gewohnt ist wurde auch beim neuen Modell eingehalten. So gibt es jede Menge von verschiedensten Assistenzsystemen und einer wirklich grandiose Qualität. Eine Neuerung die von den einen als witzig von anderen als nervig empfunden werden kann befindet sich an der Heckklappe. So hat diese die Funktion, falls man vollbeladen aus dem Baumarkt kommt und keine Hand frei hat, auf eine bestimmte Bewegung zu reagieren und daraufhin den Kofferraum zu öffnen. Dabei handelt es sich um eine einfache “Kickbewegung”. Diese sollte man zu Hause üben, da es sonst zu eventuell peinlichen Situationen kommen kann, wenn man mehrmals treten muss und dann auch noch das Handy mit dem Klingelton “Everybody ist Kung-Fu Fighting” los klingelt und sich an der Kofferraumklappe rein gar nichts bewegt.
Dem neuen Audi fehlt es an nichts und deswegen dürfte es ihm auch keine Schwierigkeiten machen genauso erfolgreich zu werden wie sein Vorgänger.