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Der Mazda 6 im Test

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind und unter diesen Kindern ist der Kombi nach wie vor der Musterschüler. Das wissen auch die Hersteller. Fast jeder von ihnen hat einen langen Fünftürer im Programm. Einer von ihnen ist der neue Mazda 6, diesem werden wir uns im folgenden widmen.

Bei der Ausführung mit dem stärksten Dieselmotor kommt der Mazda 6 immerhin auf 180 PS, er beschleunigt von Null auf Hundert in nur 8,7 Sekunden. Nicht unbedingt der ausschlaggebende Faktor für den Kauf eines Kombis, aber durchaus ein angenehmer Nebeneffekt, der besonders die männlichen Fahrer erfreuen dürfte. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h dürfte man auch nie in die Verlegenheit kommen, sich auf der rechten Spur der Autobahn zwischen LKW und Wohnmobilen einreihen zu müssen. Somit ist der Wagen absolut autobahn- und reisetauglich. Kritik gibt es an den Windgeräuschen bei hohen Geschwindigkeiten, diese könnten laut den Testern gerne ein wenig leiser sein. Punkte kann der Mazda 6 wieder beim Verbrauch sammeln. Mit 6,5 Litern auf 100 Kilometern durch Berg und Tal kommt der Große im Vergleich sehr sparsam daher. Mit einem vollen Tank (64 Liter) kommt man so auf knapp 1000 Kilometer. Soweit die Langstreckenfahrten, im Stadtverkehr vermissten die Tester die moderne Start-Stop-Automatik. Mittels dieser hätte man den Verbrauch im Urbanen noch um ein weiteres Zehntel drücken können.

Wie es sich für einen Kombi gehört bietet der Mazda 6 viel Platz. Das Kofferraum fasst ein Volumen von 519 Litern, mit heruntergeklappten Rücksitzen sogar bis zu 1751 Liter, also Platz genug für das Urlaubsgepäck der ganzen Familie.

Im Fazit schneidet der Mazda 6 sehr gut ab. Unterm Strich ist er ein Fahrzeug mit hohem Alltags- und Allround-Nutzen, sehr solider Verarbeitung, gefälligem Design und moderater Preisgestaltung.

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