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Der Audi A6 Allroad quattro

Audi © Sascha Burkard - Fotolia.com

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Ein neuer Edel-Kombi aus der Audi-Automobil-Schmiede erscheint im kommenden Frühjahr auf dem hiesigen Markt. Der besondere Clou am Audi A6 allroad: Wie sein Name schon sagt, soll die schicke Familienkutsche auch für leichte Geländefahrten taugen. Das soll dank einer neuen Technik funktionieren, die das Fahrwerk des Kombis je nach Bedarf auf oder absenken kann. “Adaptive Air Suspension” nennt sich diese Funktion, im Deutschen könnte man einfach “Anpassbares Luft-Fahrwerk” dazu sagen. Konkret lässt sich also die Karosserie per Knopfdruck von 15 Millimetern unter Normalnull bis zu 45 Millimeter über Normalnull verstellen.

Die Karosserie unter Normalnull abzusenken, eignet sich vor allem für hohe Tempos, etwa bei langen Autobahnfahrten. Dann liegt der A6 allroad besonders flach und sicher auf der Straße und fährt sich beinahe wie ein Sportwagen. Wenn es aber ins Gelände gehen soll oder über holprige Bergpisten, ist ein höhergelegter Wagen Pflicht: Sonst ist ganz schnell Schluss mit dem Vergnügen!

Im Frühjahr 2012 geht es ab 54.600 Euro los. Audi bietet sofort vier verschiedene Varianten: Einen TFSI-Benziner mit 310 PS und drei TDIs mit entweder 204, 245 oder 313 PS. Der stärkste Diesel kommt in gut fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, er kommt mit einer Achtgang-Schaltung daher. Alle anderen Modelle kommen auch mit sieben Gängen aus. Allradantrieb und ein Sportdifferenzial verstehen sich bei solchen Preisen und dem Titel allroad ja fast von selbst.

Die Serienausstattung ist sehr üppig: Bordcomputer, ein Schienensystem zum flexiblen Einteilen des Kofferraums und ein doppelter Ladenboden. Optional sind Head-up-Display, Massagesitze oder eine Vierzonen-Klimaanlage. Ein Sound-System von Bang & Olufsen kann auch installiert werden. Fahrerassistenzsysteme gibt es hier natürlich auch wieder wie Sand am Meer.

Doch alles in allem stellt sich die Frage, ob der A6 allroad wirklich eine sinnvolle Neuerung darstellt. Denn wer auf der Suche nach einem Kombi ist, hat eigentlich in naher Zukunft nicht vor, wilde Geländefahrten hinzulegen. Oder?

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