Automesse Detroit: Bigger gleich Better?

Amerikanische Straßen © Thorsten Nieder - Fotolia.com
Die USA sind das Land, in dem Kleinwagen kein Thema sind und demzufolge auch nichts zu suchen haben. So gehört es zum American Dream große, dicke und protzige Autos zu fahren. Gerade Pick Ups oder Trucks sind hier sehr beliebt und werden vom Großteil der Bevölkerung gekauft und gefahren. So kann man auf der diesjährigen Automesse in Detroit eigentlich wieder nur mit solchen großen Autos rechnen – oder etwa nicht?
In der Tat scheint es so, dass das Lebensgefühl der Amerikaner in Sachen Autos nicht mehr ganz dem Prinzip “Bigger, better” entspricht, da man auf der diesjährigen Automesse immer mehr Kompaktmodelle zu Gesicht bekommt, was in den letzten Jahren eher unüblich war. Doch Kleinwagen haben auf der Automesse immer noch nichts zu suchen, man muss ja auch nicht übertreiben.
Doch so fällt auf, dass auf der vor Jahren eigentlich totgeglaubten Messe das Interesse boomt und sich auch die Anzahl der Anbieter vergrößert hat. So sind es vor allem die deutschen und japanischen Autohersteller, die die Automesse in Detroit dominieren. Natürlich sind auch die großen der amerikanischen Industrie vertreten, jedoch trumpfen Ford, Chrysler und General Motors dieses Jahr nicht mit so zahlreichen Neuerungen auf.
Typisch für die Messen der letzten Jahren sind auch wie bei dieser die Elektroautos. So stellt VW ein Modell vor, welches komplett mit Strom angetrieben werden und bis zu 180 Kilometer mit einer Aufladung fahren soll. Mercedes setzt dabei vor allem auf die Kompromisslösung des Hybridmotors und möchte damit vor allem auch einen Vorstoß auf dem amerikanischen Markt wagen.
Man darf gespannt sein, ob die Größe der Autos in den Vereinigten Staaten nun wirklich zurück gehen wird oder ob es lediglich ein kurzer Trend ist.