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Assistenzsysteme die Leben retten

Ein Autounfall mit schlimmen Folgen

Ein Autounfall mit schlimmen Folgen

Dank moderner Fahrassistenzsystem können inzwischen mehr als 70 Prozent aller schweren Verkehrsunfälle vermieden werden. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST).

Vorgestellt werden im folgenden einige elektronischen Helfer, die den Fahrer entlasten sollen und ihm dabei helfen, kritische Verkehrssituationen zu meistern.

Alarmierende Zahlen

Über 90 Prozent aller Unfälle mit Personenschäden in Deutschland, seien auf das Fehlverhalten von Fahrzeugführern zurückzuführen. Dies ist das erschreckende Ergebnis einer Studie des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Assistenzsysteme hätten dabei viele Unfälle verhindern oder zumindest die Schwere der Unfallfolgen verringern können. In Zeiten von Dauerstress und Zeitdruck müssen Autofahrer heute im Straßenverkehr enorme Wahrnehmungs- und Koordinationsleistungen erbringen. Ist man als Fahrer einen Moment abgelenkt, so kann es sofort zu einem tragischen Unfall kommen. Moderne Assistenzsysteme setzen hier an und ergreifen notfalls Maßnahmen, die dabei helfen die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Assistenzsysteme  können im Ernstfall das Leben von Fahrern und Insassen retten.

Auch jüngere Gebrauchtwagen sind mittlerweile mit Assistenzsystemen ausgestattet – weitere Angebote findet man beispielsweise im Internet.

Elektronische Stabilitätskontrolle

Am weitesten verbreitet ist mittlerweile das ESP. Dieses Schleuderschutzprogramm korrigiert Unter-und Übersteuern, automatisch. Gerade in kritischen Situationen wie z.B. einem Ausweichmanöver, hilft ESP das Fahrzeug auf der Straße zu halten und verhindert, dass das Auto aus der Kontrolle gerät. Als eines der wichtigsten Sicherheitssysteme, wird ESP in Zukunft (ab dem 1. November 2014) Pflicht bei jeder Neuzulassung. Dies entschieden die Abgeordneten der EU in Brüssel.

Der Notbremsassistent

Dreiviertel aller Unfälle im Straßenverkehr passieren laut Untersuchungen bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h. In vielen Fällen wird einfach zu spät oder gar nicht gebremst. Hier kommt der Notbremsassistent ins Spiel. Verkürzt sich der Abstand zum Vordermann zu schnell, so wird die Bremsanlage in Alarmbereitschaft versetzt. Reagiert der Fahrer trotz Warnsignal nicht, wird die Notbremsung eingeleitet.

Bilderrechte: © Stefan Körber – Fotolia.com

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